das Steuerprogramm der Finanzverwaltung

Die 1%-Regelung

Überlässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Firmenwagen unentgeltlich zu Privatfahrten, so ist der geldwerte Vorteil dem Arbeitslohn zuzurechnen.

Der Arbeitgeber hat grundsätzlich die private Nutzung mit monatlich 1% des inländischen Listenpreises des Fahrzeugs zu bewerten (§ 8 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG).

Kürzungen der pauschalen Nutzungswerte, z.B. unter Hinweis auf Beschriftungen des Firmenwagens, auf einen Zweitwagen des Arbeitnehmers, auf Übernahme der Treibstoffkosten durch den Arbeitnehmer oder auf die Unterbringung des Fahrzeugs in einer dem Arbeitnehmer gehörenden bzw. von ihm gemieteten Garage, sind nicht zulässig.

Zahlt der Arbeitnehmer an den Arbeitgeber für die Nutzung des Firmenwagens ein Entgelt, so mindert
dieses im Zahlungsjahr den geldwerten Vorteil. Es ist dabei gleichgültig, ob das Zuzahlung pauschal oder entsprechend der tatsächlichen Nutzung des Fahrzeugs bemessen wird.